Schätze im Keller



Gerade wird bei uns umgebaut. Das alte Presshaus, in dem wir auch immer zum Tag der offenen Kellertür laden, ist dran. Veraltete Stromfresser-Kühlschränke müssen hinaus und so wurde gleich alles umgestellt und erneuert. Und beim ausräumen sind ein paar Flascherln vergessener Wein aufgetaucht. Die etwas älteren verstaubten Flaschen haben uns an etwas erinnert, was wir schon länger machen wollten. Endlich einen privaten Weinkeller anlegen. Jeden Jahrgang einlagern um zu sehen was draus wird. Gesagt, getan. Gleich wurden die schon genau dafür gesammelten Flaschen vom neuen in den alten Keller der Öhlberkellergasse übersiedelt. Und dort haben wir dann gleich den nächsten großen Fund gemacht.

Gut, jeder der einen schönen Weinkeller hegt und pflegt wird jetzt lachen. Da findet man natürlich gaaaaanz andere Sachen. Aber für uns, die gerade erst anfangen wollten mit sammeln und lagern, sind da schon Schätze dabei, bei dem was wir da an verstaubten Flaschen gefunden haben. Ca. 100 Flaschen Weiß- und Rotweine nicht jünger als 4-5 Jahre, die ältesten vermutlich 10 Jahre alt. Qualitäts-, Kabinett- und Landwein der Sorten Zweigelt, Grüner Veltliner, Chardonnay und Blauburger. Teilweise leider ohne Etikett.
Spannend ist es auf alle Fälle, wie das denn schmeckt, was da in den Flaschen lagert. So haben wir auch gleich was probiert. Einen grünen Veltliner, die Jahreszahl war leider nicht mehr zu lesen, aber dem Etikett und der Verkorkung nach müsste es ein Jahrgang 99 oder 2000 sein. Vorbereitet waren wir auf alles: essigsauer, fad, fürchterlicher Alterston, vielleicht aber auch noch trinkbar. Und siehe da, gut ist der! So wurde er gleich zum Abendessenbegleiter und hat hervorragend zum frühlingshaften Schweinefleisch mit Rhabarber gepasst.

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