Advent im Schnelldurchlauf und Internetpause

Wie im Flug ist die Vorweihnachtszeit vergangen. Kaum zu glauben, eben noch der erste Advent, mit den Vorbereitung für den Christkindlmarkt, und schon ist beinahe der letzte Advent da. 

Der Kurzüberblick über die Adventzeit startet in Retz am Markt. So ein Adventmarktstandl braucht ganz schön viel Vorbereitung, die Kärntnerin war ganz schön beschäftigt. Dann ist das in so einen großen Keller hinunter eine ganz schöne Schlepperei (Retz ist unterkellert mit einem kilometerlangen Netz aus Weinkellern, bis zu 11m tief und dort findet das statt). Glücklicherweise sind die guten Wünsche in Erfüllung gegangen und es blieb nicht allzu viel über, was wieder zurück hinauf geschleppt werden musste.


Kaum war das Wochenende in Retz vorbei, hat sich ein böser, kleiner, die Weihnachtszeit verachtender Kerl, nennt sich Virus, ins Winzerhaus eingeschlichen und hat die Kärntnerin für ein paar Tage flach gelegt. Rechtzeitig zum 'Weihnachtln' war sie zwar wieder auf den Beinen, aber auch das Wetter meinte es diesmal gar nicht gut mit dem Winzer und der Kärntnerin. Regnerisch und nebelverhangen war der Samstag. Dementsprechend ruhig ist es zugegangen in der Kellergasse. Der Kärntnerin, noch nicht ganz fit, war das gar nicht einmal so unrecht. So war Zeit es selbst gemütlich anzugehen und sich gut zu unterhalten. Der Winzer hat aber etwas zu viel Glühwein gekocht. Also nicht nur etwas, er war auf eine ganze Horde durstiger Fans des heißen Getränks vorbereitet...Und darf jetzt eine Woche lang Glühwein trinken. Haha.

Um die wieder eingekehrte Ruhe in den kommenden Tagen möglichst nicht zu gefährden, wird die, zuerst von Herrn Stress, dann vom Virus erzwungene Internetabstinenz noch etwas fortgesetzt. Tut auch einmal richtig gut, nicht immer am Laufenden zu sein.

Der Winzer und die Kärntnerin freuen sich jetzt einmal auf weiße Weihnachten. Müssen dazu allerdings das Weinviertel verlassen, hier ist nämlich kein Futzl Schnee in Sicht. 
Im kommenden Jahr gibt es dann wieder mehr zu lesen, aus dem Winzerhaus, versprochen!


Und bis dahin wünschen Winzer und Kärntnerin euch allen:

Ein wunderschönes Weihnachtsfest! Lasst das alte Jahr gut ausklingen und rutscht gut in das neue hinüber!

Es wird geweihnachtelt!

Gerade noch scheint die Sonne durchs Fenster und schon tobt ein Schneesturm. Der Kärntnerin kann das egal sein, sie hat sowieso drinnen viel zu tun. Weihnachtln steht vor der Tür und vorher noch Drunter & Drüber, der Adventmarkt in Retz.


Die gut gefüllten Gläschen und Fläschchen müssen noch etikettiert und verschönert werden.  Das macht ganz schön Arbeit, deshalb hat die Kärntnerin auch für sonst nix Zeit. Blogs lesen zum Beispiel...


Zum ersten Mal probiert die Kärntnerin es aus und man kann sie und ihre Produkte auf dem Weihnachtsmarkt, also eigentlich ja unter dem Weihnachtsmarkt, bewundern. 
'Drüber', also am Retzer Hauptplatz darf wie sonst auch auf den Märkten gegessen und getrunken werden, die Retzer geben sich damit aber nicht zufrieden und deshalb gibt es eben auch das 'Drunter' im Erlebniskeller. Von Ausstellungen bis Weihnachtsschmuck und allerlei Selbstgemachtes kann man in den Kellern unter der Stadt entdecken.
Am kommende Wochenende findet das statt, 8. und 9. Dezember also. Und wer dort ist, schaut auf ein kleines 'Tratschal' (Gespräch) mit der Kärntnerin vorbei.

Weihnachtln ist ja so nichts Neues, das dritte Jahr schon wird in der schönsten Kellergasse von allen warm eingeheizt und im Keller Glühwein gekocht. Auch heuer gibt es wieder was zu schnabulieren (österr. für mit Genuss verspeisen), einiges zu probieren. Und Kellergassenführung mit der Kärntnerin, Weinverkostung mit dem Winzer.
Also offiziell folgt jetzt noch die Einladung. Wer nicht allzu weit entfernt wohnt, der schaut vorbei, auf einen schönen Abend mit Winzer und Kärntnerin, die beiden freu'n sich auf alle Fälle schon wieder drauf!


Kraftorte im Weinviertel

Das Weinviertel & ein tolles Buch.



Bevor die Kärntnerin ihre Entdeckung von Kultplätzen und Kraftorten, Kalendersteinen und Sagen vorstellt, wird aber ein bisschen ausgeholt, für alle, die ein bisschen weiter entfernt leben...

Kraftort vor der eigenen Haustür

Niederösterreich ist das Bundesland, das die österreichische Hauptstadt Wien umfängt und besteht aus 4/4 (vier Vierteln). Dem Wein-, Wald-, Most- und Industrieviertel. Von den Toren Wiens bis zu den Grenzen zu Tschechien und der Slowakei erstreckt sich das Viertel, das von weitem Land, sanften Hügeln, Äckern und natürlich einem, dem Weinbau geprägt wird.
Besucht wird diese Region vor allem wegen dem Wein und den Kellergassen, einer Besonderheit, die man fast nur im Weinviertel findet. In beinahe keinem anderen Weinanbaugebiet gibt es die 'Dörfer ohne Rauchfang', Hohlwege mitten in den Weinbergen, in denen sich ein Weinkeller an den anderen reiht. Das Weinviertel hat über 1.000 davon. 

Für den Winzer ist das Weinviertel Normalität, die Kellergassen auch. Auf seinen eigenen Keller in der Kellergasse, die zur schönsten des Weinviertels zählt, ist er natürlich schon stolz, aber er findet nichts Außergewöhnliches daran. Gibt es Kellergassen doch zum saufüttern (österr. für im Überfluss vorhanden). Die Kärntnerin sieht das mit anderen Augen. Zwischen Bergen, Wäldern und Seen aufgewachsen hat sie sich nach kurzer Zeit heftig und bedingungslos in diese Landschaft verliebt. In die Weinberge, die Kellergassen, die Weite des Landes und ihre zurückhaltende Schönheit. 
Spontane Ausflüge und Entdeckungsreisen in der Umgebung sind eine schöne Sonntagsbeschäftigung für die Kärntnerin, der Winzer muss mit. Eine Leseratte ist die Kärntnerin obendrein und so hat sie vor Kurzem ein Buch entdeckt, das will sie euch nicht vorenthalten.

  Kraftorte im Weinviertel

Magische Kultplätze

Geomantische Geheimnisse

von Gabriele Lukacs


Stonehenge liegt eigentlich im Weinviertel, Pyramiden und Grabhügel bergen das gleiche Geheimnis und eine Alchemistenküche findet man ausgerechnet in einer Kirche.

Wer glaubt im Weinviertel gibt es wenig Spannendes, der wird eines Besseren belehrt. Auf über 200 Seiten werden, äußerst kurzweilig und mit schönen Bildern versehen, besondere Ecken im Land bis über die Grenzen hinaus nach Tschechien vorgestellt.
Kraftorte und Kultplätze und ihre Geheimnisse, wie zum Beispiel die Rolle von Rosenkreuzern und Templern. Verschwundene Schlösser, versunkene Kirchen und mysteriöse hohle Säulen. Sagen rund um die Herkunft von Megalithen. Und in einem Land mit vielen Kirchen, Kapellen und Marterln ist auch der Teufel allgegenwärtig: Teufelswand und Teufelsfelsen zeugen davon.

Für den nächsten Ausflug kommt  Stonehenge dran. Die Kogelsteine bei Eggenburg sind die wahrscheinlich älteste Sternwarte Österreichs. Bereit vor 8.000 Jahren beobachteten die Menschen hier die Gestirne. 

Besonders aufgefallen sind der Kärntnerin auch die Parallelen zwischen Keltischen Hügelgräbern und äqyptischen Pyramiden, die zu einem Naturschauspiel zur Winter- und Sommersonnenwende führen. Fix vorgemerkt im Kalender, das muss live beobachtet werden.

Auch der 'Hausberg' vom Winzer und der Kärntnerin, der Kalvarienberg in Pillersdorf, ist mit dabei im Buch. Vom Gemüsegarten aus ist er zu sehen, zu seinen Füßen erstreckt sich ein Teil der Weingärten mit Chardonnay und Grüner Veltliner Reben. Eine besondere Kraft ist den beiden bis jetzt eigentlich noch nicht aufgefallen. Nur, dass es rundherum immer wieder hagelt, die Pillersdorfer Weinberge aber verschont bleiben. Ob das wohl am Kalvarienberg liegt? Wer weiß...

Kalvarienberg, im Buch und mystisch im Novemberlicht
Im Buch werden außerdem Anfahrtwege gut beschrieben und es gibt zu jedem Kraftort Tipps wie Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, Radwege, Infos über Führungen etc.

Empfehlenswertes, sehr schönes Buch mit tollen Anregungen zum schmökern und selbst entdecken. Geheimtipps und Hintergründe zu den Kraftorten, teilweise ganz unbekannte Plätze im Weinviertel, die erforscht werden wollen...

Kraftorte im Weinviertel - Magische Kultplätze, Geomantische Geheimnisse
Mag. Gabriele Lukacs
erschienen im Pichler Verlag, Oktober 2012
€ 24,99
ISBN:  978-3-85431-612-1

Novembertage und Upcycling

Grau in grau ist es heute wieder. Der November zeigt sich von seiner triesten, dunklen Seite. Am Wochenende hat sie sich aber blicken lassen, die Sonne und der Winzer und die Kärntnerin haben den schönen Novembertag für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt. Und ein paar Eindrücke mitgebracht. 


Sonst ist gerade nicht viel los im Winzerhaus. Ein Zimmer wurde ausgemalt, 2 Tage herrschte Chaos  Haus, ohne Überraschungen läuft hier ja nichts ab. Und so ist nach der Streicherei die ganze Farbe, zusammen mit den alten Schichten, von der Decke gebröselt, ach was sag ich, in Fetzen heruntergehängt wie ein Tapete und durfte von der Kärntnerin abgekratzt werden.  Der ganze Schmutz hat sich dann, auch mit Hilfe vom Winzer und dem aufgedrehten kleinen Johnny, im ganzen Haus verteilt. Dann hat auch noch gleich ein Kasten die Farbe gewechselt undein Nachtkastl und ein Fensterbrett. 
Dem Winzer war das schon wieder zu viel  Farbe, Lack und Staub und er hat das Weite und eine andere Aufgabe gesucht. Fassdauben. Ein altes, großes Weinfass musste kürzlich dran glauben und wurde zerlegt. Die Einzelteile verbastelt der Winzer jetzt zu schöner Deko, zur Freude der Kärntnerin. Eine Lampe soll aus diesen 3 werden.

Und ein paar andere Ideen hat er auch noch, der Winzer. Die Kärntnerin hat mittlerweile das Chaos beseitigt und widmet sich ihren Gläschen und Fläschen. Für den Adventmarkt & das Weihnachtln in der Kellergasse muss noch Einiges fertig werden! 
Die Beschäftigung lenkt ab vom Hochnebel draußen und die schönen Bilder vom Wochenende tun das ihre dazu...



Gemeinsamkeiten von Veganern und Politikern oder wie es vielleicht besser geht

Was haben Veganer mit Politikern gemein?


Viele Politiker machen immer die anderen Parteien schlecht, anstatt ihre eigenen Parteien besser zu machen. Sie finden ihre Ansichten sind die einzig richtigen, die anderen liegen ja sowieso falsch und der Wähler, der muss das doch einfach erkennen. Tut er das nicht, dann werden die anderen eben schlecht gemacht, dem Wähler müssen schließlich die Augen geöffnet werden, oder?
Dem Wähler wird somit erklärt, wie dumm er doch ist, nichts zu begreifen, dem 'Falschen' anzuhängen, er MUSS es doch begreifen, was gut und richtig ist.

Viele Veganer, würden sich gut als Politiker machen, so kommt es einem zumindest vor, wenn man, wie die Kärntnerin, gerne Foodblogs liest. Zum Beispiel die Kommentare auf dem Blog von Alice.

Alice im kulinarischen Wunderland


Alice hat einen spannenden Ausflug in die vegane Welt gewagt. Einige Monate hat sie die vegane Ernährungsweise konsequent umgesetzt, darüber gebloggt und viele tolle Rezepte gepostet. Aus verschiedenen Gründen hat sie sich jetzt aber entschieden, wieder hin und wieder nicht vegane Mahlzeiten zu sich zu nehmen. So weit so gut. Sie hat sich diese Entscheidung aber nicht einfach gemacht, vor allem auch die nicht, das ihren Lesern und Leserinnen mitzuteilen. In den Kommentaren wird klar warum. Während sie die meisten beglückwünschen, diese, für sie alleine, richtige Entscheidung getroffen zu haben und dazu zu stehen, finden das andere gar nicht lustig. Ihre Entscheidung und die anderen angeblich 'veganfeindlichen' Kommentare.
In einem Kommentar wird ihr geraten, sich doch Filme über Massentierhaltung anzusehen um zurück auf den richtigen Weg zu kommen. 

Toleranz sieht anders aus. In vielen Foren und auf Seiten/Blogs geht es ähnlich zu. Andere Ansichten als die vegane sind ebenso wenig erwünscht wie kritische Stimmen. Leider. Die werden eben immer gleich als veganfeindlich abgetan.

Nun stellt sich die Frage: Wie soll man aber jemanden (oder einen Gruppe) etwas glauben oder ihm auch nur positiv gesinnt sein, wenn er einem praktisch sagt, dass man dumm ist, zu dumm zu erkennen, wie schlecht tierische Produkte sind, man ja praktisch seine Gesundheit wegwirft. Dass man nicht tierlieb ist, es ja nicht sein kann, sonst würde man sich gleich anders ernähren. Und wenn man sich nicht noch einen Tierquälerfilm ansehen will, sich nicht rechtfertigen will, es sofort heißt, man ist ignorant und verantwortungslos...
Kann man so etwas lernen, etwas für sich mitnehmen, auch wenn es wirklich etwas Tolles zu lernen gäbe?

Leidende Tiere und ungesundes Fleisch?


Nein, wohl nicht, es kommt einem nur ständig vor, man müsste sich rechtfertigen. Rechtfertigen wofür?
Der Winzer und die Kärntnerin haben einen großen Garten, es gibt viel frisches Gemüse, aus Eigenbau, keine Fertiggeschichten, immer frisch gekocht. Die Eier kommen von glücklichen Hühnern der Schwiegermutter, das Hendlfleisch genauso. Das Wild wurde geschossen vom Herrn J. Forst auch in Kärnten und fachmännisch zerlegt von Herrn und Frau J. Forst und wird zusammen mit dem Lamm, es ist ein Kärntner Weidelamm, das nie einen Stall gesehen hat, direkt aus Kärnten in die Weinviertler Tiefkühltruhe geliefert, das Schweinefleisch kommt von einem bekannten, kleinen Bauern. Wieso sich diesen Genuss verbieten? Keine Massentierhaltung, keine leidenden Tiere.
Die Großeltern der Kärntnerin sind jetzt über 90, mit guter alter Hausmannskost und viel frischem Gemüse aus dem eigenen Garten (!) und FIT, richtig fit. Bis 80 sind sie Schi gefahren! Die andere Oma und die Uroma hatten den 90er auch weit überschritten. Der Opa vom Winzer ist mit 85 bei einem Autounfall gestorben. Er hat jeden Tag zu seiner (nie fleischfreien) Jause Wein getrunken. 
Soviel zu weggeworfenen Gesundheit. Was will man mehr, 150 werden?

Wem Fleisch nichts gibt, dem wird eine vegane Lebensweise auch sicher leichter fallen. Aber wer solche Top-Produkte liebt und gerne isst, der soll sich quälen und sie weglassen? Sich kasteien, es verweigern, anderen neidisch zu sehen beim Essen?
Die Kärntnerin und der Winzer sind sich sicher, ohne Lammstelzerl in Rosé und ohne Hischragout und ohne Eierspeis mit Speck zum Frühstück oder Gebirgsbachforelle vom Grill, da wär' das Leben nur halb so lebenswert! Und die Psyche, die trägt zum Leben so viel bei, nicht weniger als gesunde Ernährung. Das sollten viele bedenken, die sich tagtäglich schwer tun, ihre Vorstellung von dem was Richtig ist, mit dem was sie eigentlich wollen, in Einklang zu bringen...

Wie es vielleicht besser geht...

Oh she glows! heißt ihr Blog, von Innen heraus leuchten ist gemeint. Angela ist Kanadierin und lebt vegan. Die Kärntnerin liest dort schon länger mit. Noch nie war dort etwas zu lesen von vegan sein müssen, oder dass das richtig ist. Keine Moralpredigten, keine Links zu abschreckenden Videos, kein erhobener Zeigefinger.
Keine Tofuwürste, keine veganen 'Schnitzel' dafür fantasievolle und einfache Rezepte, meist ohne Zutaten, die man nur schwer bekommt.
Ihre Erzählungen sind immer positiv und spannend, die Lebensmitteln, die sie verwendet und die postiven Auswirkungen beschreibt sie in leuchtenden Farben und plötzlich möchte man gerne noch gesünder leben. Man möchte nicht unbedingt weniger Fleisch essen, oder weniger Milchprodukte. Sondern besser gesagt mehr Gemüse, möchte Mandelmilch probieren und Chiasamen und vegane Burger kochen, all die Dinge, von den sie so mitreißend erzählt, die so spannend sind, so toll, so gut für die Gesundheit.
Ihre Beschreibungen von den positiven Auswirkungen, mehr Energie, bessere Verdauung, schönere Haut..., schaffen eine Vision von einem besseren, vitaleren Leben. Das motiviert, das lässt nach- und umdenken.

Smoothies statt Morgenkaffee, Salate mit Zutaten an die man vielleicht noch nie gedacht hat, selbstgemachter Knusperriegel statt Schokolade. Der Kürbis-Bohnen-Wrap war der Hit im Winzerhaus, sogar dem fleischliebenden Winzer ist Nichts abgegangen. Er ist immer der Maßstab, schmeckt es ihm ist es ein geniales Rezept und wird wieder gekocht. Motzt er herum, dann muss meist auch die Kärntnerin zugeben, dass es nicht so toll und zumindest verbesserungswürdig ist.

Ein guter Weg. Von Alice und Angela.

Es bleibt also für heute nur noch die Empfehlung, dort einmal hinein zuschauen und sich inspirieren zu lassen und der Wunsch, dass es alle genauso machen würden wie sie. Mehr für die eigene Sache zu sein und weniger gegen die anderen.

And the winner is...


 Eine Verlosung ist lustig. Nun ja, hat die Kärntnerin bis jetzt auch gedacht.



Irgendwie dann doch nicht so ganz. Zuerst einmal hat sich die Kärntnerin mit den verschiedenen Lostöpfen da einen ganz schönen Extra-Aufwand eingehandelt und außerdem hat sie beschlossen, sie braucht keines dieser praktischen Online-Tools für Verlosungen. Die gute alte Methode soll es sein. Zettelchen schreiben, falten und ziehen. Ha, ist doch in kürzester Zeit geschafft. Oder auch nicht.
Liste für die Lostöpfe angelegt. Schreiben, falten, schreiben, falten...

Nun gut, das war trotzdem der einfachere Teil. Ein Zettelchen ziehen, für die Gewinnerin freuen, gleichzeitig aber auch alle anderen als Gewinner haben wollen. Und sich fragen, ob es die Richtige getroffen hat, ob sich nicht jemand anders viel mehr gefreut hätte usw... Und: Warum nur Gewinnerinnen? Ja, es haben viel mehr Frauen mitgemacht als Männer, aber trotzdem schade. Es wäre auch schön, wenn ein Gewinner dabei gewesen wäre. 
Doch die ganze Verlosung noch einmal neu machen? Und für die ein 2. Los, die besonders nett kommentiert haben, dass sie sich so sehr über einen Gewinn freuen würden? Nein, auch unfair. Und vielleicht gewinnt dann genau diejenige, nichts, die jetzt dabei ist und sich über alle Maßen freuen wird...
Also bleibt es bei der ersten, unparteiischen Ziehung.

Dass so etwas so viel Unruhe und Drüber-Nachdenken auslöst, das hätte sich die Kärntnerin nicht gedacht.
Und da es so lange gedauert hat, jetzt hier schnell und einfach: DIE GEWINNERINNEN


1. Das scharfe Pakerl geht  an Nicole
2. Den Gutschein für Martinas Nudlkudlmudl erhält Katrin R. (aus der Heimatstadt der Kärntnerin!!!!)
3. Margit darf sich über die Seifen freuen
4. Ein Lianenkranz macht sich auf den Weg zur Raumfee Katja
5. Kulinarisches von der Kärntnerin geht an Daniela Pertl
6. Und den Wein lässt sich Sabine hoffentlich schmecken

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schickt Eure Adressen per Email an: dwudk (ät) gmx.at damit sich die Pakerln auf den Weg machen können.

Danke noch einmal an ALLE für die Teilnahme.

So, die Kärntnerin schwingt jetzt die Malerrolle und  verschönert wieder einmal...

D A N K E S C H Ö N


DANKE dafür, dass es Euch gefällt, was es hier immer über den Winzer und die Kärntnerin zu lesen gibt.
DANKE für die vielen Besucher, die vielen Leser.
DANKE für all die anregenden, zustimmenden, positiven, konstruktiven, ermutigenden, lieben  Kommentare. Die Kärntnerin freut sich über jeden einzelnen und der Winzer ist begeistert, wieviele es jetzt immer sind.
DANKE für die Emails und die Versprechen den Winzer und die Kärntnerin einmal im Weinviertel zu besuchen.
DANKE für das Interesse am Nudlkudlmudl, der Seifensiederin und der Chilifarm 
DANKE für die Teilnahme am Gewinnspiel 
und vor allem DANKE für das besonders rege Interesse am Weinkostpaket.
Darüber freuen sich der Winzer und die Kärntnerin besonders

Das Ergebnis der Verlosung gibt es am Wochenende, die Kärntnerin sortiert noch die Lostöpfe...

Bitte nicht neidisch werden...

Er geht weiter, der Rundgang durch das Winzerhaus. 
Der Winzer und die Kärntnerin zeigen heute: das Badezimmer.




Also, bitte, bitte niemand muss hier neidisch werden. Ja die Fliesen sind einfach ein Traum, diese Farbe, dieses Muster, mit Seltenheitswert, heutzutage nicht mehr zu bekommen. Der schmale lange Raum hat etwas Spezielles, fast Mystisches, dieses Halbdunkel, mit winzig kleinem Fenster...


Okay, okay, ertappt. KEIN Traumbadezimmer. Keine private Wellnessoase, nicht einmal irgendwie gemütlich. Für die Kärntnerin fast noch schlimmer als die dottergelbe Küche, sie badet nämlich fast noch lieber, als sie kocht. Und in diesem Bad wird nur schnell geduscht und wieder raus. Schminken geht auch nicht, zu wenig Licht. Und sowieso und überhaupt, es erfüllt seinen Zweck, aber überall in den Zeitschriften und Blogs, diese schönen Bäder, so schön dekoriert...
So schnell wie möglich soll das Bad also weichen und ein wunderschönes, gemütliches Wohlfühlbadezimmer soll einziehen. So weit so gut. Die Probleme dabei sind die gleichen wie bei der Küche: wohin genau mit dem Badezimmer bzw. wie diesen Raum besser nutzen und wie bezahlen? Und nur die Fliesen ersetzen bringt Horrorvorstellung vom Stemmen und Schmutz und Staub und Fliesenleger im Haus ...


DIY, wieder einmal


Also, wenig Aufwand, möglichst geringe Investition, maximale Veränderung schwebt der Kärntnerin vor. Selbst machen. Vielleicht hilft ja Deko? Möglicherweise kann man die Fliesen mit irgendetwas tarnen? Mit Regalen zustellen? Geht das? 

Wie schon bei der Küche hilft auch das Internet.

Nach einigen, wenig erbauenden Möglichkeiten, Lösung in Sicht. Angeblich gibt es da diesen Fliesenlack, da kann man alte Fliesen ganz leicht aufbessern. BEGEISTERUNG bei der Kärntnerin. Mit ein bisschen Lack zum neuen Badezimmer? Auch die Bedenken, die zu lesen sind (sieht sicher 'angemalt' aus, hält nicht lange, deckt bei dunklen Fliesen nicht... usw.) halten die Kärntnerin nicht davon ab, es sofort im Baumarkt zu versuchen. Liegt es an der Kleinstadt, oder am besuchten Geschäft? Na jedenfalls verdattertes Gesicht beim Verkäufer. Fliesenlack? Nein so was haben wir nicht. Auch sonst nirgendwo zu bekommen. 
Zurück zum Computer. Also, eine Firma gefunden, die so etwas herstellt. Da braucht man eben diesen Fliesenlack, eine Grundierung, einen Überlack, Anlauger. Hui aufwendig und doch nicht ganz so günstig die Sache. Weitersuchen. Und kurze Zeit später. Gefunden, bei Amazon. Alles-in-einem-Fliesenlack der Firma Wilckens. Leichte Anwendung und preiswert! Ob das was sein kann, ist natürlich die Frage, aber die Kärntnerin MUSS es versuchen, schlimmer kann es ja schließlich kaum werden. 
Bestellt und losgelegt. 

So einfach, wie man es sich nur machen kann...

  1. Fliesen gründlich reinigen (Essigreiniger) 
  2.  trocknen lassen 
  3.  lackieren(mit Schaumstoffrolle)
  4. 24 Stunden trocknen lassen und noch einmal lackieren wenn notwendig (bei den dunklen Fliesen eindeutig JA) 
  5.  FERTIG
die Hälfte ist geschafft


Der Fußbodenfliesen haben ihre alte Farbe behalten dürfen. Nach Herstellerangaben eignet sich der Lack nicht für Bodenfliesen und außerdem, so ein bisschen Kontrast schadet dann ja auch nicht.

Endergebnis: Der Lack hält super und die Fliesen sehen aus, wie genau so gekauft. Für den Preis von rund Euro 70,- und dem Arbeitseinsatz von 2 Tagen ein mehr als überzeugendes Ergebnis. 



Natürlich haben der Winzer und die Kärntnerin dann doch noch etwas mehr Geld ausgeben müssen, also eigentlich unbedingt wollen. Für neue Einrichtung. Die nicht so schöne Dusche, ist durch das große Regal etwas mehr verdeckt, ein großer Spiegel und helles Licht ändern das Erscheinungsbild gleich auch komplett.
Ein wirklich neues Badezimmer soll irgendwann einmal dann doch noch gemacht werden. Aber bis dahin ist es jetzt ein Bad, in dem man sich doch nicht mehr so ungern aufhält, ja es ist beinahe ein bisschen zum Wohlfühlbadezimmer geworden. Und weil es selbstgemacht ist, mag es die Kärntnerin auch gleich noch viel lieber. Und sie freut sich jedes mal wie ein kleines Kind, wenn der Besuch ganz erstaunt fragt: "Wirklich, die sind selbst lackiert die Fliesen????"
Sie bräuchte dann nur die hässliche Ecke neben der Dusche herzeigen, wo ihr der Lack unter das Klebeband auf den Boden geronnen ist (und sich nicht mehr entfernen lässt), dann würde ihr der Besuch das sofort glauben, das mit dem selbst lackieren. 
Aber wer wird so etwas schon herzeigen...


3 außergewöhnliche Ideen, 6 mal gewinnen! L & L, Teil 3

 

Liebe und Leidenschaft außerhalb vom Winzerhaus

 

Heute möchten der Winzer und die Kärntnerin euch 3 Menschen vorstellen, die ihnen begegnet sind und deren Visionen und Produkte sie begeistern. Menschen die mit ähnlich viel Leidenschaft und Liebe ihren Weg verfolgen, wie die beiden und mit Kreativität, Freude und viel Einsatz erfolgreich ihren Traum leben.




Alle 3 verdienen mit nicht ganz alltäglichen Ideen ihr Geld. Scharfe Ideen hat unsere erster Gast heute, eine Ein-Powerfrau-Nudelmanufaktur in Kärnten stellt sich vor und dann überrascht noch jemand mit Körperkonfekt und Badestangen. Alle 3 haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und sind erfolgreich damit. Echte Gewinner also. Damit sie nicht die Einzigen bleiben, hat jeder von ihnen eine Kleinigkeit zur Verfügung gestellt, um auch aus den Lesern diese Blogs Gewinner zu machen. Der Winzer und der Kärntnerin und die hauseigene Floristin sponsern noch etwas dazu um möglichst viele glückliche Gewinner zu sehen zu bekommen!

Jetzt wird’s scharf


Richi und seine Chilifarm haben der Winzer und die Kärntnerin schon 2011 an einem Ab Feld Tag besucht. Es war ein toller Tag, mit viel Information rund um die Chilis, Chilisaucen verkosten und Austausch über Wein und Chili, Gemeinsamkeiten und Unterschiede.




Seitdem sind die Saucen fester Bestandteil der Winzerküche. Die (mittlerweile zahlreich) selbstgezogenen Chilis, verarbeitet die Kärntnerin, die sonst ja gerne alles selbst machen möchte, zwar auch zu allem Möglichen, nur nicht zu Saucen. Die werden beim Richi gekauft. Er hat 2007 angefangen seine Saucen zu produzieren und ist mittlerweile sehr erfolgreich, seine Saucen sind immer schnell ausverkauft, vor allem die 'Sortensaucen' wie zB die Lemon Drop Sauce. Neben milden, scharfen und höllisch scharfen Saucen, gibt es mittlerweile auch scharfe Habanossi, eingelegte Chiliringe, Chilipasten, Rubs usw... Richi sprüht nur so vor Ideen, über den neue Onlineshop www.firelandfoods.at (ein sehr passender Name finden Winzer und Kärntnerin) lässt es sich unkompliziert bestellen. Das Sortiment erweitert sich mit jeder Ernte, so gibt es jetzt auch schon einen eigenen Energydrink. Noch produziert er seine scharfen Sachen nebenberuflich, aber das soll nicht mehr lange so sein, bei so viel Erfolg war das aber klar.

1. Richi hat eingepackt in sein Chili-Startpaket:

 1 x Rings of Fire
Jalapeno Chiliringe

1 x Smokanero Hot-Sauce
Habanero Grill-Sauce

1x Süß Saure Chilisauce 
 

Auf nach Kärnten


Die Martina hat die Kärntnerin irgendwie über Facebook kennengelernt. Ihre Geschäftsidee hat auch mit kulinarischen Genüssen zu tun, nur ist sie weniger scharf, traditionell und einfach köstlich. Sie produziert Kärntner Nudel. Nicht nur die berühmten Kasnudel, die Lieblingsspeise der Kärntnerin. Die Kärntner Spezialität hat wenig mit der italienischen Pasta zu tun, am ehesten könnte man sie noch mit gefüllten Ravioli vergleichen. Nur eben irgendwie anders, größer und mit viel mehr Fülle und anderer Fülle natürlich. Es gibt da Erdäpfelnudel, Kletznnudel, saisonal gefüllte Nudel und so viel mehr, herzhaft und süß. Ein Nudlkudlmudl (Kudlmudl = kärntnerisch für Durcheinander) eben. Und so heißt auch ihr kleines, feines Unternehmen.




Eine Kärntner Nudel zeichnet sich durch das Krendln aus, eine spezielle Technik um sie zu verschließen. „A Dirndl, das nit krendln kann, kriagt kan Mann“, heißt es. Also, als Kärntnerin muss man krendln können, also kann sie ja genau genommen auch. Aber die Geduld, die fehlt der Kärntnerin immer. Die ersten Nudel gehen noch, dann greift sie zum Teigrad, den Trick hat sie von ihrer Oma. Umso mehr Bewunderung hat sie für die Martina über. Leidenschaftlich gerne krendlt die seit 3 Jahren nicht nur für sich und ihre Familie, sondern auch für ein breites Publikum. 700-1000 Nudel pro Woche!!! Und seit neuestem macht sie auch noch Cupcakes. Das Geschäft brummt und wenn es weiter so gut läuft, wird nächstes Jahr die erste Mitarbeiterin eingestellt!

Einen Kärnten-Urlaub unbedingt mit einem Besuch bei Martinas NudlKudlMudl verbinden!

2. Martina hat für den Gewinner/die Gewinnerin zur Verfügung gestellt:





Achtung, bitte beachten: Martina versendet ihre Nudel nicht, also nur etwas für diejenigen, die in der Nähe wohnen oder einen Kärnten-Aufenthalt planen



Verseift


Seifen, also handgemachte Naturseifen hat die Kärntnerin auf einem Kärntner Kunsthandwerksmarkt kennen- und lieben gelernt. Und ist dann auf die Seifensiederin gekommen.

Naturseifen selbst zu machen ist ja schon richtig IN, Anleitungen findet man überall im Internet, es gibt Kurse. Als Barbara Freyberger angefangen hat, da war das noch nicht so. In alten Büchern hat sie Rezepte gefunden, ausprobiert und durch Fehler und Erfolg gelernt. Diese Anfangsschwierigkeiten gehören der Vergangenheit an. Jetzt läuft alles wie geschmiert, sozusagen. Die Zutaten für ihre Produkte sind von bester Qualität und natürlich aus kontrolliert-biologischer Produktion. So gut sind ihre Seifen, dass sich auch die Therme Bad Blumau schnell dafür interessiert und ihre Produkte nun im Angebot hat und für kosmetisch Anwendung verwendet.  Ein Besuch in ihrem Online-Shop lohnt sich alleine schon wegen den schönen Fotos. Neben den verschiedensten Seifen wie zB 100 Rosen, rosa Tonerde oder Lavendel-Koriander findet man dort auch Haarwaschseifen, Körperkonfekt, Badestangen, Öle und noch viel, viel mehr...



3. Die Seifensiederin hat ein kleines Seifenpäckchen geschnürt, es enthält:


1 Seife
1 Milchbad
1 Badestange


Die Floristin gehört zur Familie und versorgt die Kärntnerin mit Deko, am liebsten aus Naturmaterialien. Deshalb haben die Kärntnerin und die Floristin sich aufgemacht und waren im Wald. Dort haben sie sich durch den Akaziendschungel gekämpft und Lianen geerntet. Für diese schönen Lianenkränze. Waldrebe ja eigentlich, aber die Ausmaße die sie annimmt, erinnert eben an Tarzan der sich durch die Wälder schwingt und deshalb bleibt es bei diesem Namen: Lianen. Einen hat die Kärntnerin auf ihrem Esstisch, ein zweiter hängt an der Tür. Ein weiterer sucht ein neues Zuhause...


4. Lianenkranz

 



5. Die Kärntnerin hat ein Körbchen gefüllt und hineingetan: 

1 x scharfer Essig

hausgemachter Veltliner Essig mit Lemon Drop Chilli


1 x Traubenconfit

vom Gelben Muskateller mit Safran und Kardamom

1 x eingelegte schwarze Nüsse




6. Und der Winzer lässt 3 Flaschen Wein springen


1 x Chardonnay

der von den A la Carte Verkostern 91 Punkte bekommen hat
 (nur ein Weinviertler Chardonnay wurde besser bewertet)

1 x Gelber Muskateller

dieses Jahr besser als die meisten Steirischen Muskatell, behaupten die Kärntner


1x Grüner Veltliner Midway

Herzibinki (=österr. für Liebkind) vom Winzer


Teilnahme:


Jeder Kommentar zu diesem Artikel nimmt an der Verlosung teil. Bitte nur EINMAL kommentieren. Teilnehmer ohne eigenen Blog, geben bitte Namen UND Wohnort an, um Verwechslungen auszuschließen.

Achtung verschiedene Lostöpfe! Da Martina ihre Nudeln nicht versenden kann und viele sehr weit weg wohnen und die anderen Gewinne natürlich immer Geschmackssache sind, gibt es für jeden Gewinn einen extra Lostopf. Also bitte dazuschreiben, welcher Gewinn euch glücklich machen würde, Mehrfachnennungen sind möglich!

Außerdem würden sich der Winzer und die Kärntnerin über einen Eintrag in die Leseliste (da rechts drüben...) freuen, das ist aber keine Teilnahmebedingung.


Viel Glück!

Teilnahmeschluss: 5. November 2012 um 23:59!

Gesunder Snack II Pommes Frites oder doch nicht?

Ein ruhiger Abend, Fernseher, Weinglas, etwas zu Naschen?



 Im Winzerhaus darf es etwas Herzhaftes sein. Chips und Co sind schon lange nicht mehr das richtige für die Kärntnerin, der Winzer kann sich mit Nüssen oder sonstigem Gesundem aber eigentlich nicht anfreunden. Die Zucchinichips haben die Feuerprobe aber schon bestanden und mit diesem Erfolg im Hinterkopf, probiert die Kärntnerin wieder was Neues. Pasternaken-Sticks aus dem Ofen. Und siehe da, dem Winzer ist gar nicht aufgefallen, dass das gar keine Erdäpfel sind...



Pasternaken-Sticks aus dem Ofen


1 große Pasternake (ergibt ein Blech voll Sticks)
1/2 TL (nach Geschmack) frisch geriebener, getrockneter Chili
1/2 Tl frisch gemahlener Pfeffer
1TL Paprikapulver
1TL Salz
1EL Olivenöl



Pasternake in Sticks schneiden, in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und Gewürzen vermischen, auf einem Blech mit Backpapier verteilen (nicht überlappen) und bei 200°C (am besten mit Umluft) 35-40 min backen. Fertig. Flasche Wein öffnen, Glas eingießen. Genießen. 
Und fast schneller weg als ein Foto fertig ist.

Do you love what you do? L & L, Teil 2

Liebe und Leidenschaft war das Thema, nur zur Erinnerung. Von einem manchmal ruhigem und doch wieder aufregendem Leben war die Rede, von Freude und Spaß und schönen Erlebnissen. Von romantischen Kellergassen, unterirdischen Weinkellern, Weingärten soweit das Auge reicht, ein Leben von und mit der Natur. Ein Traumleben also. Naja, nicht immer...

Zurück zum Anfang. Einfach war und ist das Winzerleben meistens dann doch nicht. Begonnen haben der Winzer und die Kärntnerin mit Allem und doch mit Nichts. Die Weingärten waren schon da, mit Liebe gepflegt von den Winzer Eltern.Traktoren und Fässer, Presse und Keller, alles vorhanden. Nicht mehr sehr neu, aber funktionstüchtig. Einiges an Wissen hat der Winzer aus der Schule mitgebracht, und sich mehr im Laufe der Zeit angeeignet. Die Kärntnerin war voller Ideen und Visionen. Große Pläne, große Wünsche. 
Klingt gut, für einen Anfang. Sollte recht einfach werden. Oder?

Die andere Seite der Medaille: Nur eine Hand voll Kunden, kein Geld für Neuerungen oder Marketing, keine ach-so-wichtigen Kontakte, die einem weiterhelfen. Kein bekannter Name und ein Land voll guter bis sehr guter Winzer mit Top Weinen, zu spät dran für das Weinwunder nach dem Weinskandal. Misstrauische Menschen, die nur Weine von bekannten Winzern verkosten, Gastronomie die schon (günstigere, bessere...) Lieferanten hat. Verschlossene Türen, wohin man auch schaut.

Für den Winzer und die Kärntnerin war trotzdem klar: Wir schaffen es. Mit Qualität und Liebe zum Produkt. Neue Flaschen und später auch neue Etiketten mussten her. Messestände, Vinothekbesuche, Verkostungen. Bitten und betteln um Termine, um Möglichkeiten, die Weine präsentieren zu dürfen. Und dabei immer auf das liebe Geld schau'n. Und dann sind da natürlich Frost und Hagel, Trockenheit und Rebkrankheiten und die Sache mit dem Bio, aber dazu ein anderes Mal.

Etiketten Evolution

Nach 2 Jahren waren die beiden am aufgeben. Ernsthaft. Deprimierend, immer das gleiche Lied bekamen die beiden zu hören. "Ja, eure Weine sind gut, aber..." So oft dieses aber. Aber was? "Ihr seid doch noch jung, müsst euch beweisen." Schön und gut. Nur wie die Zeit bis dahin überstehen?
Wenn das Geld vorne und hinten nicht reicht und im Nebenerwerb die Zeit für die anfallende Arbeit nicht ausreicht, muss man sich Gedanken machen. Weingärten reduzieren und ein Hobby daraus machen? Es war im Gespräch. Der Winzer hat beschlossen: Nein, er will Winzer sein. Ein ganzer, Winzer, kein Freizeit-Winzer, kein ich-mach-nebenbei-ein-bissl-Wein-für-mich-und-meine-Freunde-Weinbauer. Koste es was es wolle. Die Kärntnerin war einverstanden, sie war sowieso immer dafür.
Und dann, die Wein so machen, wie er dem Winzer und der Kärntnerin schmeckt, natürlich jedes Jahr verbessern und tüfteln, aber bei dieser Linie bleiben? Oder sich selbst verraten und Weine machen, wie so viele andere auch, 'normaler' und 'massentauglicher' sind, aber eben sich vielleicht auch leichter verkaufen lassen? NIE!

Nun kehren wir zurück zur Leidenschaft. Da ist sie wieder. Sie hält einen davon ab, alles hinzuschmeissen, gibt Kraft und sie zeigt einem neue Wege auf. Mit Leidenschaft und Liebe ist zu schaffen, was unmöglich scheint. 
Warum sonst hirscht ein Winzer in der Nacht durch die Weingärten? Was sonst treibt ihn dazu, sich nach einem 8-stündigen Arbeitstag am Abend, wenn es zu dieser Jahreszeit schon dunkel wird,  noch für ein paar Stunden in den Keller zu stellen? Was bringt die Kärntnerin dazu, anstatt sich mit der "Frauenarbeit" am Weingut zufrieden zu geben, im Keller mit kaltem Wasser zu 'pritschln' (also sich von oben bis unten beim Waschen der Weinpresse nass zu machen), schwere Schläuche zu schleppen und sonstiges anstrengendes Zeug zu machen, um ihren eigenen Wein zu produzieren? 
Leidenschaft. Wichtig ist dabei nur, zu wissen was man unbedingt will, zu spüren, dass es das richtige ist und alles daran zu setzen es zu erreichen. Sich Fehler einzugestehen und neue Wege zu gehen. 
Und dann, langsam ist ein erstes Ziel in Sicht. Der Weg dahin, nur eben etwas anders, als gedacht.

Dieser 'andere' Weg, der wurde belächelt, oft Köpfe geschüttelt. Keiner hat es gewagt, die beiden und ihre Pläne offen als dumm zu bezeichnen, das (noch) nicht. Langsam hat man sich aber daran gewöhnt, an die zwei Verrückten, mit ihren seltsamen Ansichten und ihre Art, Wein zu machen und sich selbt und diesen zu vermarkten. Und man muss zugeben, hinter vorgehaltener Hand natürlich nur, so ganz blöd haben sie sich doch nicht angestellt. Ein bisschen Erfolg haben sie schon zu verzeichnen. Der Betrieb fängt an, sich auszuzahlen. Ein Ruf eilt ihnen jetzt schon voraus, die Neugierde ist geweckt, immer mehr Besucher sind begeistert. Und immer seltener bekommen der Winzer und die Kärntnerin dieses 'aber' zu hören.

   Zum Schluss, ein paar Dinge zum nachdenken... 

Wie stolz ist man auf Erfolg, wenn er einem einfach so zufliegt, es einfach war?
Oder wenn ma ihn sich erkämpft hat?
Was bist du bereit zu investieren, um glücklich zu sein?
Und liebst du das, was du tust?

Der Winzer und die Kärntnerin freuen sich sehr, sehr über jeden eurer Kommentare, Mails und Nachrichten auf Facebook!

Ein schöner, verregneter Regen-Tee-Weltbrottag

 Nach dem kleinen leidenschaftlichen Beitrag von gestern, sollte ja erst einmal noch ein Tag vergehen, bis zur Fortsetzung.


Aber dieser Tag, der fordert einen kleinen Einschub. Regentag-Special. Warum? Das Weinviertel, besonders der Teil, in dem der Winzer und die Kärntnerin zuhause sind, zählt zu den trockensten Regionen Österreichs, in diesem Jahr war es wohl eindeutig die trockenste. Wenn es überall schüttet, in Pillersdorf fällt kein Tröpfchen vom Himmel. Der Wetterbericht sagt es voraus und meistens doch NICHTS. Die Weingärten sind durstig, der Garten muss ständig gegossen werden, nicht einmal das Unkraut hat genügend Wasser zu wachsen. So ein Regentag, wenn er dann endlich einmal da ist, muss also zelebriert werden.


Also, die Kärntnerin staubt die Teekanne ab holt die Teekanne aus der Kredenz, zündet ein Kerzal an und zieht sich warme Socken an und macht sich bereit das Geplätscher draußen zu genießen und es sich mit Laptop und Tee am Esstisch gemütlich zu machen. Der Johnny ringelt sich zufrieden am Sessel daneben ein und stellt den Motor an. Ein Tag um im Haus zu bleiben. Herrlich.


Doch dann sind keine Erdäpfel mehr im Haus, ein Kürbis sollte geerntet werden und die Schweinerei (3mal Meerschweinchen, wer das noch nicht weiss) quietscht sich die Seele aus dem Leib nach etwas saftig Grünem. 


Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Schon einmal gehört? Die Kärntnerin kann solche Weisheiten nicht ausstehen, ganz Sturkopf braucht sie das doch nicht und verlässt das Haus meist doch in der Kleidung, die auch bei Sonnenschein reichen muss. Heute nimmt sie den Spruch aber endlich einmal ernst, schlüpft in Regenjacke, -hose und Gummistiefel und ab in den Garten. Und siehe da, das Leben ist so einfach, wenn man sich an weise Sprüche hält. Warm und trocken endet der Ausflug durchs kalte Nass und macht (ja ehrlich) Spaß!

Wieder in der warmen Stube wird der Weltbrottag begangen. Die Kärntnerin hört den Ruf *klick* des Brotes und bäckt. Das "richtige" Brot überlässt sie denen, die das besser können, mehr Geduld haben und einen besseren Ofen. Aber dieses Ruck-Zuck-Brot mit Käse und Rosmarin gelingt sogar den Ungeduldigen und hat deshalb schon lange im Rezeptbuch eine Seite gefüllt. Es schmeckt besonders warm sehr gut, zu einem Glasal Wein zum Beispiel, augenzwinker..
Oder kann zu einem Aufstrich (Liptauer!) gereicht werden.

 Ruck Zuck Rosmarin Käse Brot

 

300g Weizenmehl
100g Butter
1 TL Salz
2 TL Backpulver
100g Bergkäse (oder mehr, nach Geschmack)
2 Eier
1/8l Milch (eventuell weniger bei großen Eiern)
1EL Rosmarin


Alle trockenen Zutaten mit der Butter verkneten, dann die Eier und zum Schluss die Milch unterrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Teilen und 2 kleine Laibe formen. Im Backofen auf 250 °C vorheizen, 5 min backen, dann Hitze reduzieren und bei 200 Grad weiter 25 Minuten goldbraun backen.

P.s.: Das hält im Winzerhaus nicht lange, die Kärntnerin hat es noch heiss gefuttert (deshalb auch erst später das verwackelte Foto bemerkt, aber da war nichts mehr da, für ein neues Foto), dem Rest wird der Winzer beim Heimkommen den Garaus machen. Aber frisch schmeckt es am besten und bei der schnellen Zubereitung zahlt sich auf Vorrat backen auch nicht aus.

Liebe und Leidenschaft

Nach der Geschichte vom Anfang der Liebe, folgt jetzt die Geschichte von der Leidenschaft.

Keine Angst, es bleibt jugendfrei! Etwas behalten der Winzer und die Kärntnerin schon für sich... 

Also, diese ist eine Leidenschaft, die sie teilen und die ihr ganzes Leben bestimmt. Natürlich, ihr habt es erraten, es ist: der Wein. Halt, nicht wegklicken - kein Interesse an Wein? Der Wein an sich bleibt auch nicht Gegenstand der Erzählung, vielmehr dreht sie sich um echte Freude an etwas, um eine Leidenschaft, die jeden Tag versüßt, und nie Langeweile aufkommen lässt. Eine Aufgabe, die so schön ist, dass auch in schweren Zeiten Aufgeben niemals in Frage kommt. Die eine Sache, die einem den Mut gibt, Risiken einzugehen. Eine Arbeit, die hart sein kann und doch so unendlich viel Spaß und Freude bereitet, dass es eigentlich nie nur Arbeit, sondern gleichzeitig Lebensinhalt, Liebhaberei, Passion und Ausgleich ist.

Die Öhlbergkellergasse im Weinviertel, das Zuhause vom Winzer und der Kärntnerin

Eine Leidenschaft, nicht nur zu dem alkoholischen Getränk, sondern zu den Weingärten, der romantischen Kellergasse, den Rebstöcken, der Arbeit im Freien und im Lauf der Jahreszeiten, dem Vinifizieren und dem Verkosten. 


Weinlese und frisch gepresster Traubensaft

Die Geschichte dieser Leidenschaft wird es in mehreren Teilen geben. Vielleicht ein Anreiz zu überlegen, dass Arbeit nicht nur dazu da ist, Geld zu verdienen und auf das Wochenende zu warten, damit das "richtige" Leben wieder anfängt. Sondern, dass Arbeit, das Leben sein kann. Ein spannendes Leben, ein erfülltes Leben, ein schönes Leben!
Los gehen wird es...


Der Herbst verändert die Weingärten

 ...mit der persönlichen Geschichte der Liebe vom Winzer und der Kärntnerin zum Wein,


dann folgt eine kleine Vorstellung von Menschen, die ihre persönliche Leidenschaft zu ihrer Arbeit gemacht haben (inkl. einer kleinen Verlosung von tollen Produkten, also aufgepasst!)

Und schließlich wird es auch ein paar Tipps für all diejenigen geben, die bis jetzt nicht viel mit Wein am Hut hatten, ein leicht erklärter Einstieg in die Weinwelt sozusagen...

stay tuned

Noch etwas zum Confit und gesunder Snack mit Suchtgefahr

Noch einmal Traubenconfit. Und dann Chips, nur nicht die normalen, sondern gesund und  aus dem Ofen. Da will man dann die anderen gar nicht mehr.

Die Kärntnerin hat sich gefreut, dass ihr Confit so gut ankommt und da einige Fragen aufgetaucht sind, gibt es heute noch ein paar Tipps zur Verwendung von Traubenconfit.

Wildragout
Der Winzer und die Kärntnerin gehören nicht so zu den Süßen, deshalb fällt das Traubenconfit immer eher weniger süß aus und passt deshalb sehr gut zu deftigen Speisen, besonders zu Wild. Einmal die übliche Preiselbeermarmelade weglassen und Traubenconfit probieren

Käse
Käseplatte mit  Traubenconfit, Chilimarmelade und schwarzen Nüssen, Baguette und ein Glas Weisswein. Bringt die Kärntnerin zum schnurren und Gäste zum staunen!

Saucen
verfeinert Saucen,  nicht übertreiben, weniger ist mehr. zB zu einem rosagebratenen Schweinsfilet
oder knusprigem Hendl

Dressing für Salate
auch hier ist weniger mehr, ein kleiner Löffel Confit, Essig, Öl und ein Salat mit gebratenen Putenstreifen bekommt das gewisse Etwas

Simply Sweet
einfach aufs Butterbrot, Semmal, Croissant oder Butterzopf

Viel Spaß beim ausprobieren.

Chips mit Suchtfaktor

So und schon geht es mit Essen weiter. Gesunder Snack. Zucchini. Schon wieder. Halt nicht wegklicken, weiterlesen... es wird gut, also sehr gut eigentlich.

so schnell kann man gar nicht fotografieren, wie die Chips weggefuttert sind

Noch immer gibt es Zucchini im Garten. Zu dieser Jahreszeit hängen sie aber sogar der Kärntnerin schon (fast) zum Hals heraus. Aber verarbeitet müssen sie werden. Also werden im Winzerhaus Zucchinichips aus dem Ofen produziert. Ganz knusprig und leicht ist das Ergebnis, die besten selbstgemachten Chips überhaupt. Wenn sie erst einmal gelingen. Dafür sind erst einmal ein paar Durchgänge notwendig, bis alles so funktioniert wie gedacht. Zu heiss, zu schwarz geworden, gar nix, zwar goldbraun, aber noch letschat (also das Gegenteil von knusprig)... Eine Aufgabe.  Aber das Ergebnis überzeugt Winzer und Kärntnerin und schreit nach Wiederholung!

  • Zucchini in Scheiben schneiden, nicht zu dünn, ein paar mm dick
  • Beidseitig dünn mit Öl bepinseln, oder Ölspray verwenden, wer so etwas besitzt. 
  • Auf Backpapier nebeneinander auflegen Oder: Backpapier ganz dünn mit Öl einpinseln, Scheibchen auflegen, 2. Seite der Zucchini bepinseln
  • salzen
  • im Backrohr bei ca 100°C (Temperatur eventuell austesten, der Ofen der Kärntnerin ist nicht mehr der neueste) 1,5 Stunden backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden. 
Am Ende sollten die Chips goldig braun und ganz knusprig sein. Wenn nötig noch etwas salzen und bald verspeisen, sonst werden die Chips wieder weich.

Eingekocht. Die Weingärten im Glas


In den Weingärten sind die Trauben reif, die Herbstsonne lacht vom Himmel und die allerschönsten Weinbeeren werden von der Kärntnerin persönlich ausgesucht. Die dürfen nicht in die Flasche, sondern ins Glas. Während im Weinkeller die Weinpresse heissläuft und schon der erste Sturm vor sich hingärt (und der Winzer seine Schätze dabei ganz genau überwacht), sucht die Kärntnerin ihren größten Topf aus der Speisekammer und rebelt die Trauben hinein.
Dieses Jahr schwebt ihr etwas vor, ein Rezept, das schon länger in ihrem Buch darauf wartet, ausprobiert zu werden. Und nach dem rebelni, dem einkochen und mörsern, dem durchpassieren und abfüllen, sind sie fertig. Die hübschen Gläschen. Mit einem Inhalt, den man sowohl süß als auch sauer verwenden kann und KÖSTLICH schmeckt!


 

       Traubenconfit 

Originalrezept, abgewandelt

250g Trauben und 250 g Traubensaft 500g Trauben
250ml Wein
2EL Balsamico Veltlineressig hausgemacht
eine Prise Salz
1 2 EL Honig 
250g Zucker Gelierzucker 1:3
Gewürze nach Belieben (zB Lorbeer, Pfeffer, Safran, (alles eher weisse Trauben), Zimt (rote Trauben) Kardamom, Chili, Rosmarin...) der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.


Originalrezept: Trauben halbieren und entkernen, mit Zucker und dem Honig karamellisieren lassen, mit Essig ablöschen, mit Wein auffüllen. Einreduzieren lassen. Salz zugeben, mit Traubensaft auffüllen und nochmals einreduzieren lassen.

Da die Kärntnerin gleich 2kg Trauben auf einmal und das gleich 3mal verarbeitet hat, ist das Rezept etwas abgewandelt worden. Halbieren und entkernen dauert sonst ja ewig. Und für das lange Einreduzieren reicht die Geduld nicht, also hat sie Gelierzucker verwendet.

Die Trauben mit dem Honig karamellisieren, mit dem Essig ablöschen und mit Wein auffüllen. Etwas köcheln lassen. Dann durch die Flotte Lotte passieren. Salz und Gewürze einrühren und etwas einreduzieren lassen. Mit Gelierzucker noch einmal aufkochen und in sterile Gläser füllen.

Es funktioniert auch mit entsafteten Trauben bzw. fertigem Traubensaft. Nur wird das Ganze dann ein richtiges Gelée, mit der Flotten Lotte eher marmeladiger und fruchtiger.

Vor dem Alkohol im Wein braucht übrigens niemand Angst zu haben, beim einkochen verdampft er  vollständig. Wer trotzdem seine Bedenken hat, der nimmt einfach Traubensaft, sollte dann aber weniger Zucker nehmen, oder für etwas mehr Säure sorgen!