Noch etwas zum Confit und gesunder Snack mit Suchtgefahr

Noch einmal Traubenconfit. Und dann Chips, nur nicht die normalen, sondern gesund und  aus dem Ofen. Da will man dann die anderen gar nicht mehr.

Die Kärntnerin hat sich gefreut, dass ihr Confit so gut ankommt und da einige Fragen aufgetaucht sind, gibt es heute noch ein paar Tipps zur Verwendung von Traubenconfit.

Wildragout
Der Winzer und die Kärntnerin gehören nicht so zu den Süßen, deshalb fällt das Traubenconfit immer eher weniger süß aus und passt deshalb sehr gut zu deftigen Speisen, besonders zu Wild. Einmal die übliche Preiselbeermarmelade weglassen und Traubenconfit probieren

Käse
Käseplatte mit  Traubenconfit, Chilimarmelade und schwarzen Nüssen, Baguette und ein Glas Weisswein. Bringt die Kärntnerin zum schnurren und Gäste zum staunen!

Saucen
verfeinert Saucen,  nicht übertreiben, weniger ist mehr. zB zu einem rosagebratenen Schweinsfilet
oder knusprigem Hendl

Dressing für Salate
auch hier ist weniger mehr, ein kleiner Löffel Confit, Essig, Öl und ein Salat mit gebratenen Putenstreifen bekommt das gewisse Etwas

Simply Sweet
einfach aufs Butterbrot, Semmal, Croissant oder Butterzopf

Viel Spaß beim ausprobieren.

Chips mit Suchtfaktor

So und schon geht es mit Essen weiter. Gesunder Snack. Zucchini. Schon wieder. Halt nicht wegklicken, weiterlesen... es wird gut, also sehr gut eigentlich.

so schnell kann man gar nicht fotografieren, wie die Chips weggefuttert sind

Noch immer gibt es Zucchini im Garten. Zu dieser Jahreszeit hängen sie aber sogar der Kärntnerin schon (fast) zum Hals heraus. Aber verarbeitet müssen sie werden. Also werden im Winzerhaus Zucchinichips aus dem Ofen produziert. Ganz knusprig und leicht ist das Ergebnis, die besten selbstgemachten Chips überhaupt. Wenn sie erst einmal gelingen. Dafür sind erst einmal ein paar Durchgänge notwendig, bis alles so funktioniert wie gedacht. Zu heiss, zu schwarz geworden, gar nix, zwar goldbraun, aber noch letschat (also das Gegenteil von knusprig)... Eine Aufgabe.  Aber das Ergebnis überzeugt Winzer und Kärntnerin und schreit nach Wiederholung!

  • Zucchini in Scheiben schneiden, nicht zu dünn, ein paar mm dick
  • Beidseitig dünn mit Öl bepinseln, oder Ölspray verwenden, wer so etwas besitzt. 
  • Auf Backpapier nebeneinander auflegen Oder: Backpapier ganz dünn mit Öl einpinseln, Scheibchen auflegen, 2. Seite der Zucchini bepinseln
  • salzen
  • im Backrohr bei ca 100°C (Temperatur eventuell austesten, der Ofen der Kärntnerin ist nicht mehr der neueste) 1,5 Stunden backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden. 
Am Ende sollten die Chips goldig braun und ganz knusprig sein. Wenn nötig noch etwas salzen und bald verspeisen, sonst werden die Chips wieder weich.