Frohe Weihnachten...

...
ein schönes Fest mit den Liebsten,
erholsame Feiertage 
und einen guten Start ins neue Jahr!

Übern Tellerrand - Stollen statt Hühnersuppe






Advent, Advent, die Zeit die rennt. Schon fast brennt die 4. Kerze und Weihnachten steht vor der Tür. Wo ist sie nur so schnell wieder hin, die schöne Adventzeit?

Im Winzerhaus wird Hühnersuppe und Tee gekocht, glücklicherweise ist heute wieder eine Aushilfe vorbeigekommen und zaubert für euch ein letzte süße Verführung vor Weihnachten. Besonders freut die Kärntnerin dabei, dass die Julia eigentlich selbst nicht so die 'süße' Köchin ist. Sie hat sich aber extra ins Zeug gelegt um für den Winzerhaushalt etwas zu backen. Also weg mit der Suppe, her mit der Süßigkeit.

Julia, dein Auftritt bitte.

Hallo liebe Leser…
Ich bin Julia von Jules Kitchen. Ich wohne mit meinem liebsten Ehemännchen in der besten Stadt im Ruhrgebiet und habe meinen Foodblog erst im September diesen Jahres gegründet!
Und dass kam so:
Nachdem ich in der Küche immer wieder neue Rezepte ausprobiert, neue Kochbücher und –zeitschriften angeschleppt, eingekocht, eingeweckt, selbst hergestellt und natürlich am aller aller meisten darüber gesprochen habe, was ich noch alles machen möchte und wo wir überhaupt was & wann essen und einkaufen müssen, konnte das Ehemännchen mir nicht mehr so recht folgen. Und Lust darauf zu antworten hatte er auch schon nicht mehr, die Hauptsache ist: Es gibt pünktlich Essen; am liebsten mit Fleisch und generell schmackhaft darf es auch gerne sein.

Was gibt es also besseres, als ein Kochtagebuch im Internet zu erstellen? Und wenn's von anderen gelesen und verfolgt wird, umso besser.
Also, habe ich mich bemüht, besonders schön zu kochen und anzurichten und -was viel schwieriger ist- auch ein appetitliches Bild zu fotografieren. Da musste mir aber manchmal das Ehemännchen helfen, denn er hat Erstens die Kamera und Zweitens bin ich nicht sonderlich geübt darin (was sich jetzt hoffentlich ändern wird).

In meinem Foodblog geht es hauptsächlich um's Kochen und um Dinge, die damit zusammenhängen. Kuchen, Muffins, Plätzchen etc. hauen mich jetzt nicht so vom Hocker, daher wird man diese Kategorie eher nicht so häufig bei mir antreffen (außer es ist Weihnachten oder ein besonderer Anlass).
Da jetzt die Weihnachtszeit da ist, hab ich mich mit einer Küchenschürze bekleidet und mit Puderzucker und Mehl um mich geworfen….
Herausgekommen ist diese Leckerei:  

Christstollen

 


Was man dafür braucht:

  • 500 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 350 g weiche Butter
  • 1/8 l Milch
  • 1 Würfel (à 42 g) frische Hefe
    • 100 g gehackte Mandeln
  • 100 g Rosinen (am Vortag in 2-3 EL Rum eingelegt)
  • 100 g Zitronat(mit der Küchenmaschine ganz klein gehexelt)
  • 100g gehackte Haselnüsse
  • abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
  • 150 g Puderzucker
  • Mehl für Hände
  • Backpapier
  • eventuell Alufolie

Was zu tun ist:

Milch erwärmen – sie soll nicht heißer als gut handwarm sein! Vom Herd nehmen, Hefe hineinbröckeln und so lange rühren, bis sich die Hefe völlig aufgelöst hat. 500 g Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde hineindrücken. Hefemilch hineingießen, 2 EL Zucker zugeben und mit etwas Mehl vom Rand zu einem dünnflüssigen Vorteig verrühren. Schüssel mit einem angefeuchteten Geschirrtuch oder Frischhaltefolie abdecken. An einem warmen Ort (z.B. Heizung) ohne Zugluft 1530 Minuten gehen lassen im Vorteig sollen dann Blasen zu sehen sein. 
 50 g Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz und 200 g Butter in Flöckchen auf dem Mehlrand rund um den Vorteig verteilen. Erst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann mit den Händen zum glatten Teig verkneten, der sich von der Schüssel löst. Rosinen (samt Rum), Zitronat, Haselnüsse und Mandeln mit den Händen unterkneten. Zugedeckt nochmals ca. 1 Stunde gehen lassen. Wenn sich das Teigvolumen verdoppelt hat, Teig nochmals gut durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche oval ca. 3 cm dick ausrollen. Mit einer Kuchenrolle der Länge nach etwas seitlich der Mitte eine Vertiefung hineindrücken. Schmalere Seite zu 2⁄3 über die andere schlagen. 
Stollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Stollen nochmals 20–30 Minuten gehen lassen. Ofen vorheizen (Umluft: 175°C). Jeweiligen Stollen im Ofen ca. 20 Minuten backen. Auf 150°C herunterschalten. Stollen aus dem Ofen nehmen. 100 g Butter schmelzen. Den noch heißen Stollen abwechselnd mit Butter bestreichen bzw. beträufeln und mit Puderzucker bestäuben, bis die Butter verbraucht ist. Gut auskühlen lassen. Zum Schluss nochmals dick mit Puderzucker bestäuben.



Lasst es euch schmecken!

PS: Je längert der Stollen dick in Alufolie eingepackt an einem dunklen Ort lagert, desto besser schmeckt er, da die Gewürze richtig schön in den Teig ziehen können.

Jetzt sei noch gesagt, dass ich mich bei der Kärntnerin ganz lieb für die Möglichkeit, auf ihrem Blog zu schreiben, bedanken möchte und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich mal auf meinem Blog *KLICK* besuchen würdet!

http://jules-kitchen.blogspot.de/


Was lange währt, wird endlich gut - 2 Wege zum (fast) perfekten Risotto aus dem Ofen


Das beste, einfachste.. Nein halt! Die Kärntnerin hat es schon lange genug angekündigt, hoch gepriesen und sich auch ein bissl geärgert. Aber was lange währt wird eben doch endlich gut. Der Winzer hat schon wieder einmal Risotto bekommen, wieder hat er warten müssen, bis es abfotografiert war und jetzt gibt es endlich das Rezept. 

Vorher müsst ihr euch aber noch durch einen kurzen (?) Text kämpfen, der erklärt warum die Kärntnerin so gerne Risotto isst und warum sie das nur mehr im Ofen macht und sowieso und überhaupt...

Was für die meisten anderen eine Pizza ist für die Kärntnerin: Risotto. Kindheitserinnerung, italienisches Lieblingsgericht, Urlaubsfeeling, Italien pur. Verpönterweise immer mit Parmesan, auch bei fischiger Variante. Mit Safran, Kräutern, Mangold oder Rucola, Herrnpilzen oder Eierschwammerln, Kürbis, Meeresfrüchten oder einheimischem Fisch, knusprig gebratenem Pancetta, der Ideenreichtum der Kärntnerin findet kein Ende - wenn es um Risotto geht. 
Nur die Zubereitung, die hat dieses Gericht lange zu einem gemacht, dass nur beim guten Italiener oder im Urlaub genossen wurde. Immer fest rühren heißt es nämlich. Ein Risotto kann nur gut werden, wer fest rührt. Nie zu viel Flüssigkeit auf einmal dazugeben, hat die Kärntnerin gelernt und nur nicht aufhören zu rühren! 
Beim gemeinsamen Kochen mit der Kärntner Schwester war die Rührerei ja noch annehmbar, schön abwechseln und zwischendurch ausrasten, war die Devise. Mit dem Winzer ist allerdings als Beikoch nicht immer immer seltener zu rechnen und so war es vorbei mit dem selbst gekochten Risotto. 

Hat irgendwer schon mitbekommen, dass die Kärntnerin einfache, aber effektive Lösungen liebt? Ist so eine in Sicht, reibt sie sich begeistert die Hände, lacht sich ins Fäustlein, weil sie es ja schon immer gewusst hat und geht sofort ans Werk. 
Halt, sie kann schon hören, was ihr euch jetzt denkt:
Das wird doch nichts Gescheites. 
Manche Dinge sind eben wirklich aufwendig und es gibt keine Abkürzung.. 
Ohne Fleiss kein Preis...

Die Kärntnerin will euch ja nicht schon wieder mit ihrer positiven und-man-kann-doch-alles-haben-denn-wenn-man-dran-glaubt-geht-alles Einstellung nerven. Aber manchmal ist das Leben wirklich einfacher als gedacht, man muss sich nur drauf einlassen.

Die Frau Ziii hat es schon vorgemacht, die Kärntnerin folgt mit einem richtigen Winzer-Risotto: obendrauf ein Landhendl ;)
Also:

Das Risotto, das aus dem Ofen kam...

Ofenrisotto mit Zitronen und Rosmarin-Hendl



 

  • A) Einfacher geht's nimmer! Das Risotto, das sich ganz von alleine kocht 

  • B) Das perfekte Risotto - mit kleinem Trick zum Schluss


A)

Und das einfache Rezept lautet wie folgt: Man nehme die Zutaten für das Risotto, eine Auflaufform mit Deckel und nach 40 Minuten lässt man es sich schmecken.

Zumindest ist die Zubereitung nicht wesentlich komplizierter. Der Kärntnerin erster Schritt, wie immer, einen guten Weisswein aussuchen. Veltliner. Den Arborio Reis (oder ein anderer Risottoreis) in die Form geben, mit Hühnersuppe und Wein aufgießen, Butter dazu. Deckel drauf und ab in den Ofen. Bei 190 Grad Celsius 40min im Ofen lassen. Den Parmesan erst unterrühren, wenn das Risotto fertig ist.
Der einzige kleine Unsicherheitsfaktor ist der Ofen. Der kann verhindern, dass das Risotto gleich beim ersten Versuch gut wird. Da ist vielleicht etwas Herumprobieren nötig. Die Kärntnerin hat schon 2 Öfen getestet, im alten passen die Angaben genau, im neuen ist der Reis etwas zu trocken geworden, mit 175 Grad hat es dann gepasst.

Einkaufsliste:

300g Risottoreis
900ml Hühnersuppe (oder Gemüsesuppe)
100ml Weisswein, trocken
1EL Butter
eine Handvoll Parmesan, gerieben

B) 

Für ihre erweiterte 'Luxus-Winzer-Variante brät die Kärntnerin Hendlkeulen in Olivenöl an und verfrachtet die Pfanne mit einem Zweig Rosmarin schon einmal in den Ofen. Dann holt die Kärntnerin ihren 'Schmorli' (ihren heißgeliebten Schmortopf) aus der Speis und erhitzt wieder ein bisschen Olivenöl. Dann röstet sie Zwiebel und Knoblauch an und gibt den Risottoreis dazu. Kurz durchrösten und sie löscht mit Wein ab. Sobald der eingekocht ist, schüttet sie die Hühnersuppe nach. Schon wandert der Schmorli in den Ofen. Halt, Zitronenscheiben vergessen, die müssen ja auch noch hinein. 
Nach 35min ist der Reis auch schon (fast) fertig, die restliche Hühnersuppe unterrühren und auf der Platte noch kurz köcheln lassen. Das macht das Risotto noch 'patziger' (oder wie soll sie das jetzt am besten erklären, also so wie es sein soll eben). Dann die Butter und den Parmesan untermischen, abschmecken. Das hat die Kärntnerin aber erst nach dem Fototermin gemacht. Dafür hat sie das Hendl auf dem Risotto platziert, den Winzer ignoriert, der schon durch die Küche geschlichen ist (und gierig in den Topf geschaut hat) und dann doch noch ein solala Risottofoto zusammengebracht. 
Warum er jetzt schon sooooo lange wartet und nach dem Fotografiererei jetzt das Risotto noch einmal am Herd landet, hat der Winzer übrigens gar nicht verstehen wollen und laut protestiert.

Ergänzungseinkaufsliste:

Grundzutaten, siehe oben
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
1 Biozitrone in Scheiben
1/2 Hendl zerlegt, oder 2 Hendlteile nach Belieben, gesalzen und gepfeffert
Rosmarin



Also wer jetzt weiterhin gerne rührt, bitte. Aber nicht bei der Kärntnerin beschweren, wie aufwendig es ist, so ein Essen auf den Tisch zu bekommen, gel.



Aus dem Fundus. Noch eine Idee für Ofenrisotto:






Blick übern Tellerrand - Honigkrater

Das zweite Helferlein ist heute dran und zaubert für die Kärntnerin wieder etwas ganz Besonderes. Der Kärntnerin gefällt Außergewöhnliches immer gut und die liebe Sandra hat sich dafür genau das Richtige einfallen lassen - klein, raffiniert, weihnachtlich und doch nicht allzu schwer.

Der Kärntnerin bleibt nicht viel zu tun, außer sich um die eigenen Weihnachstvorbereitungen zu kümmern und sich an den süßen Kleinen zu erfreuen. Vorhang auf!




Honigkrater


Zutaten für den Rührteig:
120g Butter, weich
40g Zucker, braun
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
50g Honig, flüssig
1 Eigelb
200g Weizenmehl, glatt, Typ 405
0,5 TL Backpulver
1 TL Spekulatiusgewürz

Zutaten für die Füllung:
100g Sauerrahm (Schmand)
10g Honig, flüssig



Zubereitung


 Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze bzw. 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Für den Teig Butter(schnmalz) mit Zucker, Vanillezucker, Salz, Spekulatiusgewürz und Honig geschmeidig rühren. Eigelb ca. 1/2 min. unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, sieben und auf zwei Portionen unterrühren.
Den Teig mit den Händen zu kleinen Kugeln rollen, etwa Walnussgroß und auf die Backbleche setzen. In die Mitte mit einem Kochlöffel eine etwa 1 cm breite Vertiefung drücken. Für die Füllung Sauerrahm (Schmand) und Honig glatt rühren, in einen Spritz-/Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden. Die Sauerrahmmasse in die Vertiefungen spritzen.

Die Bleche nacheinander im Ofen, mittlere Schiene, für 10-12 min. backen, bis sie goldbraun am Rand werden. Herausnehmen und abkühlen lassen.



http://www.from-snuggs-kitchen.com/





Süß, sauer, salzig. Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts. Sandras liebevoll gestalteter Blog 'From-Snuggs-Kitchen' ist eine richtige Fundgrube für neue Kochideen! Und die holt sich die Kärntnerin jetzt. Wer kommt mit? *KLICK*

 

Noch schnell...

...hat das Winzerkind geholfen, ein Weihnachtspaket fertig zu machen. Wääääähh (nein Mama, den Wein nicht) Glucksglucks (Ja genau, den nehmen wir!)



1 x Grüner Veltliner Weinviertel DAC
1 x Gelber Muskateller
1 x Gönn dir was Traubenmarmelade
1 x Lass dich verzaubern Mohnblütengelee


~*~
 



Weine nach Wunsch, weitere Auswahlmöglichkeiten:

Riesling
Chardonnay
Grüner Veltliner Midway (kräftiger Grüner Veltliner)
Blauburger
Zweigelt

Euro 25,- inkl. Versand innerhalb Österreichs (+Euro 5,- nach Deutschland)






Oder 3 Weine nach Wahl im weihnachtlich dekorierten Karton
(Euro 22,- inkl. Versand)



Interessierte schicken ihre Bestellungen ans Christkindal, zu erreichen unter
office@weinbaumayer.at




Let's kiss

Es ist soweit. Die Kärntnerin kocht Tee und legt die Füße hoch. Madame lässt heute für sich arbeiten. Backen natürlich, wie angekündigt.
Madeleine hat sich bereiterklärt ihre Weisheit und damit ein Rezept zu teilen. Sie ist.... Halt! Lassen wir sie doch selbst erzählen. Die Kärntnerin zieht sich zurück und harrt der Dinge, die da kommen. Bühne frei für den ersten Auftritt!



Hallo liebe Küchenfreunde!

Auf meinem Foodblog "Let's Cook" könnt ihr tolle Rezepte und Tricks rund um die Küche nachlesen.
Ich koche seit ich denken kann und seit einigen Monaten habe ich auch meine Leidenschaft für das Backen entdeckt und lebe es vollkommen aus. Ob die aktuellen Trends, Omas beste Rezepte oder meine eigenen Kreationen, lasst euch begeistern und probiert es aus!
Exklusiv für meinen Gastauftritt hier beim Winzer und der Kärntnerin habe ich für euch eine eigene Kreation aus einem köstlichen Brandteig und Pistazien. 




Let's Kiss

 
Brandteig: 
70g Butter 
150ml Wasser 
100g Mehl
2 Eier

Cremefüllung:
1 Pck. Vanillepudding 
Zucker 
1/2 l Milch 
60g Butter 

Sonstiges:
Vollmilch Kuvertüre
1 Handvoll Pistazien 
Dressiersack


Den Backofen heizt ihr auf 200°C vor, bei Ober-Unterhitze. Das Wasser erhitzt hier mit der Butter zusammen in einem Topf und lasst die Butter schmelzen. In der Zwischenzeit siebt ihr das Mehl am besten zweimal durch. Ist die Butter geschmolzen, nehmt ihr den Topf von der Herdplatte und fügt das Mehl unter rühren hinzu. Stellt nun den Topf wieder auf die noch warme Platte und rührt bis der Teig sich von dem Topf löst und ein großer Klumpen entsteht.

Lasst den Teig etwas abkühlen und rührt nacheinander die Eier ein, ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht beim fleißigen Rühren. Wieder etwas abkühlen lassen und in einen Dressiersack füllen. Mit einer normalen 1cm Tülle nun mehrere Häufchen auf dem Backblech spritzen. Das Backblech sollte bitte entweder gefettet sein oder mit Backpapier ausgelegt.

Die Füllung könnt ihr nun schon vorbereiten. Kocht hierfür wie gewohnt Vanillepudding. Lasst die Butter schmelzen und fügt sie unter ständigem rühren zu dem Pudding. Sollte die Creme flockig sein, einfach noch einmal erhitzen und glatt rühren.

Nach ca. 30 min, sollte der Teig schön goldbraun gebacken sein. Auf einem Kuchengitter lasst ihr die kleinen Küsse abkühlen und schneidet sie in der Mitte ein. So kann der Dampf entweichen und sie sind schon bereit für die Füllung.

Zum füllen nutzt ihr am besten auch einen Dressiersack, ich habe hier eine kleinere Tülle genutzt.
Über einem Wasserbad bringt ihr die Kuvertüre zum schmelzen. Die Pistazien zerkleinert ihr mit Hilfe eines Mörsers.

Verziert nun die cremegefüllten Küsse mit der Kuvertüre und den Pistazien. Im letzten Schritt lasst ihr sie gut abkühlen und könnt sie im Anschluss servieren.




~*~

Die Kärntnerin ist beeindruckt. So klein und wunderhübsch sind die süßen Küsschen von Madeleine und es klingt auch nicht so schwer. Ob sie sich da selbst drüber trauen soll? Hm, also erst einmal entspannt zurücklehnen und nachdenken. In der Adventzeit soll man sich ja nicht zu sehr stressen, gel?!
 


Aber auf alle Fälle wird jetzt ein bisschen bei Madleine gestöbert, was die sonst noch so alles kocht und bäckt. 
Also kommt mit hinüber mit der Kärntnerin und schaut euch das einmal an.  *KLICK*

Gefunden haben sich Madleine und die Kärntnerin hier:  Übern Tellerand

Dinge ändern sich

Die Welt ändert sich, Menschen ändern sich. Aber auf zwei Tatsachen konnte man sich bis jetzt immer verlassen:

1. Im Winzerhaus gibt es etwas nicht: die Farbe ROSA.

2. Die Kärntnerin kann nicht backen, also gibt es auf diesem Blog auch keine süßen Rezepte. 


Zu Punkt 1 ist nicht viel zu sagen. Ein Bild sagen mehr als 1000 Worte. Oder viele Bilder... (siehe weiter unten)



Und zu Punkt 2. Wie schon das eine oder andere Mal erwähnt. Sie kann es wirklich nicht! Manchmal ist sie selbst dran schuld. Backpulver vergessen, wieder einmal nicht genau nach Rezept vorgegangen, oder sich gar nicht dran gehalten (wenn da Staubzucker steht, dann geht sicher auch Kristallzucker... NEIN, geht nicht!), die Gugelhupfform nicht eingefettet (Nein, der Kuchen geht so wirklich nicht raus, aus der Form). Manchmal ist aber auch die Süßspeise an sich gegen die Kärntnerin: Form brav eingefettet, Kuchen will aber nicht raus. Beim nächsten Versuch sogar nach dem einfetten die Form noch mit Brösel ausgekleidet, der Kuchen will schon wieder nicht raus. Und manchmal muss das Universum selbst seine Hand im Spiel haben. Denn selbst wenn sie exakt nach Rezept vorgeht, stimmt noch immer etwas nicht. Zu süß, zu bröselig, kein weicher Kern, zu trocken, oder schlicht ungenießbar. Jedenfalls nicht herzeigbar.

Mit den Versuchen ist jetzt Schluss, die Kärntnerin lässt jetzt backen. Und dieser Blog kommt in den Genuss in der Adventzeit Gäste zu haben, die mehr die Backprofis sind. Solche die wirklich was zusammenbringen.

So. Und jetzt die Bilder. Durch die rosarote Brille.









Der Winzer, die Kärntnerin und das Winzerkind wünschen eine wunderschöne Adventzeit. Lasst es euch gut gehen, besucht einen schönen Adventmarkt, geht dem Weihnachtstress aus dem Weg und vor allem: Tee trinken und abwarten was sie so bringt an süßen Verführungen, die Adventzeit.



Ordnung soll sein




Die Ordnungsliebe hat die Kärntnerin gepackt. Es wird verräumt, umgefüllt, beschriftet und gedruckt bis die Köpfe rauchen, oder bis die ruhige Mittagszeit herum ist und die Kärntnerin wieder anderen Pflichten nachkommen muss. 
Die Speis ist gerade dran und die meisten Lebensmittel werden in Schraub-, Rex- und andere Gläser oder hübsche Dosen verpackt. Neu sortiert. Und beschriftet.



 Die umfangreiche Gewürzsammlung macht es sich schon lang in verschiedensten Gläschen bequem. Die händische Beschriftung mit diversen wasserfesten Stiften ist der Kärntnerin aber schon länger ein Dorn im Auge. So irgendwie einheitliche und doch unterschiedliche, hübsche Etiketten, passend zu WinzerlandhausSpeisundKüche schweben der Kärntnerin vor. Und schwubs, das ist es geworden.




Die Etiketten hat sie druckfertig über Pinterest gefunden, sie müssen nur mehr angepasst und beschriftet werden. Zu finden sind sie hier: Klick


Und weil sie gerade dabei ist, gibt es auch eine Vorschau auf die neue Etikettenlinie, bei den Kleinigkeiten aus dem Glas.



Hier handelt es sich nicht um Vordrucke aus dem Netz, sondern wirklich um selbst entworfene Etiketten der Kärntnerin. Und darauf ist sie ein bissl stolz, weil im Umgang mit Grafikprogrammen, da ist sie, gelinde gesagt, ein ziemliches Oamutschgal (österr. für 'Mensch der bemitleidet wird, weil er sich nicht auskennt). Die Ideen sind da, an der Ausführung hapert es meistens. Aber diesmal hat sie das doch recht gut hinbekommen, die Kärntnerin.



Unfotogener Reis und warum sich deshalb jemand kräftig ärgern muss



Reis ist unfotogen, jawohl! Vor allem wenn er als Risotto daherkommt. 
Warum? Aaaaaalsoooooo: Am Schluss dieses Beitrags im JULI wurde es schon angekündigt, DAS Ofenrisotto, von Donna Hay. Die Kärntnerin hat es vor ca 2 Jahren entdeckt, verändert, wieder zurück geändert, wieder abgeändert. In verschiedenen Varianten getestet und es ist schnell zum Liebligsrezept für IchhabheutkeineZeitlangamHerdzustehenwillabereinsuperEssenauftischenTage geworden. Im Sommer hat es der Winzer extra 3mal hintereinander vorgesetzt bekommen. Der Blogbeitrag war schon (fast) fertig geschrieben es fehlte nur noch eines: Das Foto. Aber irgendwie war es immer das Gleiche, ein farblose Foto, wie ein Häufchen Elend sah es aus das Risotto, auch Kräuter und Gemüse haben nicht geholfen um einfach nur eines, ein einziges ins Fotokastl zu bekommen. Ein wirklich schönes Risottofoto. 

Das 'beste' der nicht so schönen Fotos, von dem unfotogenen Risotto

Und so hat die Kärntnerin gewartet und gewartet. Auf die nächste Möglichkeit wieder Risotto aufzutischen, doch noch ein Foto zu bekommen um eines ihrer Lieblingsrezepte der Kategorie 'Einfaches, zeitsparendes und doch raffiniertes Essen' vorstellen zu können. Gut, über so schlechte Fotos kann man sich schon ärgern. Aber noch viel mehr ärgert sich die Kärntnerin darüber, dass ihr (natürlich) jetzt jemand zuvor gekommen ist. Und nicht nur irgendjemand, sondern ausgerechnet auch noch die Frau Ziii. Die, die immer super Rezepte hat, die schönsten Geschichten dazu erzählt und ja genau, natürlich auch immer noch wunderbare Fotos präsentiert. In den Hintern beißen hätte sich die Kärntnerin können, als sie den Beitrag auf dem Blog der Frau Ziii entdeckt hat. Natürlich ist der Frau Ziii ihr Risotto auch noch äußerst fotogen. Und jetzt? Jetzt sieht es doch nur mehr abgekupfert aus, wenn die Kärntnerin jetzt doch noch das Risotto vorstellt. Schon allein deshalb, weil sie in letzter Zeit das eine oder andere Mal schon verlautbaren hat lassen, dass sie gerne bei der Frau Ziii vorbeischaut.
So, um sich wieder zu beruhigen stiefelt die Kärntnerin deshalb in den Keller, puddelt eine rote und eine gelbe Rübe aus dem Sand aus und kocht ein Rezept, das sie auf einem anderen Blog gesehen hat. Sei es drum. Soll es heißen, die hat keine eigenen Ideen. Auch wurscht. Hauptsache es schmeckt. Ihr und dem Winzer. Die Rüben kommen in den Schnellkochtopf, für 30 Minuten. Sie schält währenddessen eine Zwiebel, würfelt sie und natürlich laufen jetzt ein paar Tränchen. Das hat jetzt aber wirklich nix mit dem Risotto von der Frau Ziii zu tun. Ehrenwort! Ist nur die böse Zwiebel. Dann eine Knoblauchzehe, oder besser gleich zwei. In Scheiben schneiden. Alles anschwitzen in ein bissl Olivenöl. Speckwürfel dazu und durchrösten. Sie löscht mit Balsamico ab, gibt den Saft einer halben Zitrone dazu und schmeckt mit Salz, Pfeffer und etwas Senf ab. MMMMMhhhhhhh.
Der Winzer spaziert durch die Küche, hat das grinsende Winzerkind am Arm und will wissen, was es zu Essen gibt. Hm also eigentlich, über was hat sie sich noch einmal geärgert? Fröhlich und beschwingt (und das ganz ohne Wein, schließlich trinkt das Winzerkind ja mit) küsst sie beide und schält dann die noch warmen Rüben. Schneidet sie in nicht zu dünne Scheiben, verteilt sie auf zwei Teller und freut sich über die schönen roten und gelben Ringel. Den größten Teil der Speckmarinade verteilt sie auf den Rohnenscheiben, einen Teil behält sie zurück und lässt ihn auskühlen. Die Marinade braucht sie noch für den Salat, der oben auf die Rhonen draufkommt. Asia Salat 'Green in Snow', Japanischer Senfkohl und Spinat wachsen noch im Garten und warten schon auf ihren Einsatz.
Im Kühlschrank war auch noch ein Päckchen Halloumi. Eigentlich passt er besser in den Sommer, aber warum auch nicht zu diesem Herbstsalat? Er ist schnell goldbraun gebraten und vervollständigt das Gericht. So, jetzt schnell ein Foto machen. Die Kärntnerin holt die Kamera, klick Foto gemacht. Licht nicht perfekt, Foto nicht perfekt. Egal, jetzt aber schnell, der Winzer hat Hunger...


Einkaufsliste: Rohnensalat mit Speck und Balsamico
 für 2 Personen

2 etwa faustgroße rote (oder gelbe) Rüben
100g Speck
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
3EL Balsamicoessig
Olivenöl
1TL Senf
Saft einer halben Zitrone
Pflücksalat, junger Spinat oder Rucola

~*~

Nachgekochtes am Sonntag und leuchtender Herbst

Es ist wie verhext, kaum setzt sich die Kärntnerin hin, um am Computer etwas zu schreiben, oder ein paar schöne Bilder herzuzeigen, schon fängt das sonst brave Winzerkind an, sich zu beschweren. Die Konzentration der Kärntnerin sinkt damit in kürzester Zeit auf den Nullpunkt. So sind die Kärntnerin und das Winzerkind in diesem Herbst viel draußen gewesen, haben die Pracht genossen und erst jetzt wird der Herbst im Weinviertel nachgereicht:

 
Schon ganze 3 Monate bringt das Winzerlein die Welt im Winzerhaus ordentlich drunter und drüber, wie schnell doch die Zeit vergeht. Die Weinlese ist abgeschlossen und nur noch ein paar Reste an Trauben finden sich in den gelb, rot und orange leuchtenden Weingärten. 

Jedes Jahr ist anders, jede Weinlese, jeder Herbst. Dieser hat nicht an Farben gespart und den Winzer und die Kärntnerin sehr lange mit bunten Blättern erfreut. Erst jetzt, schon fast Mitte November lichtet der Frost den Blätterwald.



Drinnen wird es derweil wieder gemütlich und da wieder etwas mehr Zeit für ein ausgedehntes sonntägliches Frühstück (wie der/die treue Leser/in weiß, eine Leidenschaft im Winzerhaus) bleibt,  hat die Kärntnerin die Chance gleich genutzt und etwas nachgekocht. Shakshuka, das Rezept hat die Kärntnerin wieder einmal bei der Frau Ziii gefunden. Dort stöbert die Kärntnerin immer nach neuen Ideen, die ausgezeichneten Croque Madame sind auch schon auf den Frühstücktisch gekommen. 
Wie immer war nicht alles im Haus, anderes wollte verkocht werden und so wurde das Rezept etwas abgewandelt. Porree war übrig, dafür hat die Kärntnerin keine Zwiebel verwendet. Koriander war keiner da und wer genau schaut, der bemerkt, für den Winzer haben sich ein paar knusprige Scheiben Speck dazu geschummelt.


Kärntnerin und Winzer waren gleichermaßen begeistert vom Ergebnis und die Kärntnerin hat ihre Fühler schon nach einem weiterem neuem Rezept für ein abwechslungsreiches Frühstück ausgestreckt. Wer hier behilflich sein kann, darf das gern in einem Kommentar tun.



























P.S.: Alle Kolumnen der Kärntnerin in der Wein4tlerin gibt es jetzt online nachzulesen und zwar hier *KLICK*

Wer weiss was, wer weiss das?

Heute beim täglichen Spaziergang untergekommen. Ein Strauch, von weitem sehen die Früchte wie Hagebutten aus, der Strauch auch, fast. Keine Dornen, die Früchte sind auch etwas kleiner.

 

Und auch die Blätter sehen ganz anders aus.


Wer kann der Kärntnerin da weiterhelfen?

Fit in den Winter - Zwutschgerln selbst gemacht


Selbstgemachte Mangoldzwutschgerln

Ein herrlicher Herbsttag, der Winzer schuftet schon im Weinkeller, das Winzerkind schnappt derweil frische Luft und das beschert der Kärntnerin Zeit. 

Zeit sich um die letzten Überbleibsel aus dem Garten zu kümmern. Die Kärntnerin freut sich besonders über ihre neueste Idee zur cleveren Vorratshaltung und legt deshalb gleich los. 

Nur leider ist die Idee ja gar nicht von ihr. 'Ausgeborgt' vom Tiefkühlriesen sind die Zwutschgerl. Egal, Ursprung der Idee hin oder her, wieso nicht selbst machen und statt Spinat das nehmen, was im Garten in den leuchtendsten Farben wächst und nie vorm Winter aufgebraucht werden kann, weil die Kärntnerin davon immer Massen anbaut. 

Knackig in rot, satt pink und helles Lachs, 'normales' Weiß, leuchtendes Orange und dazwischen etwas in gelb, so präsentiert sich der Mangold und bereichert nicht nur die Winzer-Küche, sondern auch das Erscheinungsbild des Küchengartens.

Mangold ist nicht nur ein Spinatersatz, sondern vielfältig, wenn man sich erst einmal damit beschäftigt. Er macht sich super in einer Minestrone, im Strudel oder in gefüllter Pasta (klick), junge Blätter peppen jeden Salat auf und die Stängel ergeben eine super Beilage (Rezept weiter unten).
Der Anbau ist einfach, im Blumenkisterl oder im Garten, die Ausbeute gigantisch. 

Um auch im Winter noch etwas vom Mangold zu haben  und ihn gut portionieren zu können, wird er in Bällchenform tiefgefroren. Ganz einfach:


Mangold waschen, Stängel entfernen und grob in Stücke reißen oder schneiden.

bunter Mangold, gewaschen und grob geschnitten
 In heißem Wasser kurz blanchieren, kalt abschrecken.

30 Sekunden blanchieren

 Das Wasser ausdrücken und zu Bällchen beliebiger Größe formen.

nach dem Blanchieren sind die tollen Farben noch immer sichtbar

Auf ein Backblech oder eine beschichtete Form legen und ab in den Tiefkühlschrank. 

fertig gefrorene Zwutschgerln
Gefrorene Zwutschgerln am nächsten Tag in ein Tiefkühlsackerl füllen.

(fast) frisch für den Winter

Die Stängel eignen sich gut für eine tolle Beilage aus dem Ofen.

   Überbackener Mangold :


Mangoldstängel in eine ofenfeste Form nebeneinanderlegen. Einen Schuss Weisswein (ca. 1/16 l) in die Form geben, den Mangold salzen, pfeffern, mit Butterflöckchen und geriebenem Parmesan bestreuen und bei 180°C im Ofen garen, bis er weich, aber noch bissfest ist (dauert ungefähr 20min).