Von Sonne, Wind und BUTTER und einem wunderbaren Sommerabend



Die Sonne scheint, der Sommer ist da. Ein leichter Wind macht die Temperatur gerade angenehm.
Ich geh durch meinen Garten. Einen Strohhut auf, ein Körbchen in der Hand. Vorbei an den blühenden Rosen, den ersten Zucchini und einem wundervollen Durcheinander an Gemüsepflanzen, Wildkräutern, Blumen und brummenden Insekten.
Eine Hand voll Himbeeren landet direkt vom Strauch im Bauch.


Die kleinen Hände neben mir interessieren sich mehr für die Ribisel
Ich koste. Waren die früher nicht immer saurer?  Oder macht das schöne Leben alles süßer?



Der Juni ist großzügig, er geizt nicht mit Blüten, Gemüse und Obst. Bald werden sie reif sein, die ersten Marillen. Die Karotten sind noch klein und süß, die Zucchini im Miniaturformat frisch und knackig. So mag ich sie am liebsten. Und überall blüht es jetzt.

Ringelblumen und die Blüten des Muskatellersalbei landen im Körbchen. Die kommen in die Butter. In die Blütenbutter. Und die auf's Brot. Wenn wieder einmal mehr Zeit ist, dann back ich wieder selbst gutes, duftendes Brot für so eine Butter. Mmmmmhhhhh Butterbrot.


Vielleicht noch ein paar Paradeiser oben drauf. Zum Abendessen. Und eine Kräuterbutter dazu. Man kann gar nicht genug Butter essen. Gut, dass die Zeiten der 'gesunden' Margarine vorbei sind und wieder mehr Butter in die Küche einzieht.


Etwas Kapuzinerkresse aufs Butterbrot, oder viel Schnittlauch oben drauf. Oder eben Blütenbutter, die schaut auch noch sowas von schön aus, auch auf so einer klitzekleinen Weinviertler Brettljause drauf.


Ein Glasl Wein dazu. Und dann Freunde zum Essen da haben, im Weingarten sitzen. Lauer Sommerabend, noch bevor es ganz dunkel wird zeigt sich der Vollmond. So kann das Leben bleiben.



Also dann, ich bin wieder im Garten und träume weiter, von lauen Sommernächten und so...



Auf Schritt und Tritt

Keine Entschuldigungen heute. Ich war lange nicht da. Warum? Ist eben so. Aber ich bin wieder hier und es gibt ein paar Fotos und ein bissl Geschreibsl dazu. Also für die, die es noch interessiert. Aber wie ich gehört habe, schau'n doch noch so einige hin und wieder vorbei, ob sich hier was tut, auf meiner kleinen Bloggerei.


Wo ist die Zeit nur hin, bald schon 2 Jahre begleitet uns das Winzerkind auf Schritt und Tritt. Geerbte Leidenschaften: Traktoren vom Papa und das Garteln und die Bücher von der Mama. Sturkopf von der Mama, oder vielleicht vom Papa, schwer zu sagen. Wirbelwind, Grinsekatze, Klettermaxi, Tierfreundin. Manche behaupten ein 'verpatzter Bub', aber die haben das Kind noch nie beim Haarspangerl aussuchen gesehen, oder mit ihrer Handtasche am Arm. Die Handtasche, die auch mit muss, wenn es in rosa Gummistiefeln in Papas Keller geht.

2 Jahre. Ein Wahnsinn.


Viel hat sich auch sonst getan in diesen 2 Jahren. In der Kellergasse zum Beispiel und in unserem Weinkeller. Wenn alles nach Plan verläuft (ich bemüh mich, aber ihr wisst ja wie das immer ist, mit diesen Plänen), dann gibt es bald eine Zusammenfassung davon, was sich so verändert hat. 

Bis dahin gibt es ein paar Bilder aus unserem Sommerwohnzimmer.



Nach Weingartenarbeit, Kellergassenführungen oder Büroarbeit wartet es noch auf uns. Langsam ist es entstanden im Innenhof. Viel betoniert, sehr praktisch, dafür wenig grün und wenig schön. Ein alter Tisch und 4 alte Stühle und Oleander, so ging es los.



Die Oleander durften natürlich bleiben. Aber es blüht und duftet jetzt einiges mehr. Viel grün, nicht mehr so praktisch, weil arbeitsintensiver. Dafür aber schön, immer schöner.



Das sommerliche Wetter der letzten Zeit haben wir jedenfalls genutzt und auch ein bissl genossen, das Leben und die lauen Abende.


So und zum Schluss: das ist die Aussicht, die ich momentan genieße. Diese schon recht stattliche Kugel versperrt mir gerade die Sicht auf meine Füße. Muss ich mehr sagen?

from where I stand...
Sehr bald gehen auf Schritt und Tritt noch ein extra Paar kleine Füße mit... und wirbeln das so schon nie ruhige Leben wahrscheinlich wieder gehörig durcheinander. Oder so.